Jüdisches Ottakring und Hernals (Buch)

30,00 

Buch, 400 Seiten, Format: 15 x 24 cm

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Beschreibung

Eine Zeitreise in die Vielfalt verlorenen jüdischen Lebens in Wien – jetzt in der überarbeiteten und ergänzten Neuauflage.
Der große Tempel in der Hubergasse, drei Bethäuser und soziale Vereine zeugten von einem aktiven jüdischen Leben. Unter den hier lebenden Jüd*innen waren wohlhabende Unternehmer und Grundbesitzer, vor allem aber viele Arbeiter*innen, kleine Gewerbetreibende, Taglöhner*innen und Hausierer. Ein Teil von ihnen war zum Christentum konvertiert, konfessionslos oder lebte in gemischt-konfessionellen Ehen, viele waren in der Arbeiterbewegung aktiv.
Auf Basis von Archivquellen, zeitgenössischen ­Publikationen, Erinnerungen und Interviews beleuchtet das Buch das jüdische Leben in den beiden Bezirken vor dem März 1938, vor allem aber auch die Verfolgung, Beraubung, Flucht und Deportation während der NS-Zeit.
In dem Buch werden die Lebensläufe prominenter Bewohne­r*innen, wie der Schriftsteller Ernst Waldinger und Frederic Morton (Fritz Mandelbaum), oder der Mitglieder der Industriellenfamilie Kuffner ebenso nachgezeichnet wie jene von wenig bekannten jüdischen Ottakringer*innen und Hernalser*innen.

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